Boogie-Woogie

Weltmeisterschaft, Boogie Woogie WM 2023 in Genf

Foto: Peter Schütz

Ein guter Abschluss bei Boogie Woogie WM 2023 in Genf

Bei der vergangenen Weltmeisterschaft im Boogie Woogie und Rock`n Roll in Genf, konnte sich das Landsberger Tanzpaar vom RRC Jahn Landsberg, Karin Niedermayer und Peter Schütz noch mal ein gutes Ergebnis sichern.

Sie gehörten zu den fünf deutschen Paaren der Seniorklasse, die für die zum Jahresende der Saison stattfindende Weltmeisterschaft Boogie Woogie nominiert wurden.

Durch das immer jünger werdende Starterfeld – 35 Jahre ist das Einstiegsalter für die Senior-Klasse- war das noch einmal eine große Herausforderung. Die Halle des gut organisierten Wettkampfes war schon am Vormittag gut gefüllt und in „weltmeisterlicher“ Stimmung. Karin und Peter wollten zum Jahresende noch einmal gasgeben und zeigen, was sie können. Da das Lied beim Boogie Woogie vorher nicht bekannt ist, liegt hier oft die meiste Anspannung. Denn beim Boogie-Woogie wird keine Choreografie getanzt, wie beim Rockn Roll, sondern das Paar muss mit den sich zurecht gelegten Figuren (Highlights, Akrobatik, schwierige Schrittfolgen) und spontaner Reaktion auf Gesang oder Rhythmik auf die Liedstruktur eingehen und so das Lied quasi mit dem Tanzvortag darstellen.

Die Vorrunde klappte nicht wie gewünscht und so stieg die Anspannung bis zur Zwischenrunde, denn hier musste alles passen, um ein gutes Ergebnis zu erzielen. Noch einmal gut vorbereitet und eingetanzt, klappte die Runde wirklich gut und die beiden waren sehr zufrieden. Zwar reichte es knapp nicht für den Einzug ins Halbfinale, jedoch waren Karin und Peter am Ende das zweitbeste deutsche Paar der fünf nominierten. Das war nochmal ein persönlicher Erfolg. Den Einmarsch der Nationen, wie immer ein Highlight, konnten die beiden richtig genießen.

Wie eingangs erwähnt, kommen viele neue, „junge“ Seniors in die Szene. Besonders Frankreich, Italien und Schweden „werfen einige junge Seniors in den Ring“, womit der Aufwand, hier gegenzuhalten immer größer wird. Aus diesem Grund ziehen sich Karin Niedermayer und Peter Schütz nach 12 Jahren mit Höhen und Tiefen, vielen Treppchenplätzen und Erfolgen wie Weltranglistenplatz 7 oder dem Gewinn der Silbermedaille der European Masters Games aus dem aktiven Turniersport zurück.