Satzung

 

I n h a l t :

 

 

 

§ 1 Name und Sitz des Vereins

§ 2 Zweck des Vereins

§ 3 Geschäftsjahr und Gerichtsstand

§ 4 Erwerb der Mitgliedschaft

§ 5 Rechte und Pflichten der Mitglieder

§ 6 Beendigung der Mitgliedschaft

§ 7 Maßregelungen und Sanktionen

§ 8 Rechtsmittel

§ 9 Haftung

§ 10 Mitgliedsbeiträge

§ 11 Organe des Vereins

§ 12 Mitgliederversammlung

§ 13 Vorstand

§ 14 Vereinsausschuß

§ 15 Ausschüsse für sonstige Vereinsaufgaben

§ 16 Mitarbeiterkreis

§ 17 Abteilungen

§ 18 Jugendversammlung

§ 19 Kassenprüfung

§ 20 Ordnungen

§ 21 Wahlen und Amtsdauer

§ 22 Stimmrecht und Wählbarkeit

§ 23 Abstimmungen

§ 24 Versammlungsprotokolle

§ 25 Auflösung des Vereins

§ 26 Salvatorische Klausel

§ 27 Inkrafttreten

§ 1 Name und Sitz des Vereins

1. Der am 31. Mai 1923 in Landsberg am Lech gegründete und am 31. Januar 1949 wiedererstandene Verein führt den Namen “Freie Turnerschaft Jahn Landsberg am Lech e. V.” (abgekürzt: FT Jahn Landsberg e.V.)

2. Der Verein hat seinen Sitz in 86899 Landsberg am Lech und ist in das Vereinsregister des Amtsgerichts Landsberg am Lech eingetragen.

3. Die Vereinsfarben sind “rot/weiß”. Das Vereinswappen beinhaltet die Großbuchstaben “FTJ”

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§ 2 Zweck des Vereins

1. Zweck des Vereins ist die Förderung der Allgemeinheit auf dem Gebiete des Sports besonders im Bereich der Jugend, durch körperliches und geistiges Training. Dies wird insbesonderes verwirklicht durch:

a) Organisation und Abhaltung eines geordneten Sport-, Spiel-, Übungs-, und Kursbetriebes

b) Aus- und Weiterbildung sowie der Einsatz von Trainern, Übungsleitern, Kampf- und Schiedsrichtern

c) Teilnahme an Wettkämpfen, Meisterschaften- und Pokalrunden sowie deren Durchführung

d) Erstellung, Instandhaltung und Instandsetzung der dem Verein gehörenden Immobilien und sonstiger im Vereinseigentum stehender Geräte.

2. a) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts “steuerbegünstigte Zwecke” der Abgabenordnung.

b) Eine Änderung im Status der Gemeinnützigkeit zeigt der Verein dem Bayerischen Landes-Sportverband e.V., den Fachverbänden seiner Abteilungen und dem für ihn zuständigen Finanzamt für Körperschaften an.

3. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke

4. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Vereinsmitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Ausscheidende Vereinsmitglieder haben keinen Anspruch auf das Vereinsvermögen.

5. Es darf keine Person durch Ausgaben die dem Zwecke des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Die im Verein ehrenamtlich tätigen Personen haben nur Anspruch auf Ersatz der tatsächlich entstandenen Auslagen.

6. Der Verein steht auf demokratischen Grundlagen und ist politisch und konfessionell neutral.

7. Der Verein ist Mitglied im Bayerischen Landes-Sportverband e.V. und seiner Fachverbände und schließt sich deren Satzungsbedingungen und Ordnungen an. Vereinsmitglieder sind darin gegen Unfälle, die sich bei der Ausübung des Sports ereignen und gegen Haftpflichtansprüchen gemäß den geltenden Versicherungsbedingungen versichert.

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§ 3 Geschäftsjahr und Gerichtsstand

1. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr

2. Soweit gesetzlich zulässig, ist der Gerichtsstand für alle Streitigkeiten das Amtsgericht Landsberg am Lech.

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§ 4 Erwerb der Mitgliedschaft

1. Mitglied des Vereins kann jede natürliche und juristische Person werden.

2. a) Die Mitgliedschaft wird durch schriftliche Beitrittserklärung und ggf. durch Entrichtung einer Aufnahmegebühr erworben.

b) Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Ein Anspruch auf Mitgliedschaft besteht nicht, die Ablehnung einer Beitrittserklärung muss nicht begründet werden.

c) Die Mitgliedschaft wird durch Entrichtung des ersten Mitgliedsbeitrages endgültig.

3. a) Erfolgt der Vereinseintritt vor dem 30. Juni des laufenden Geschäftsjahres, so ist der gesamte Jahresbeitrag fällig, bei Eintritt nach dem 30. Juni ist der halbe Jahresbeitrag zu bezahlen.

b) Der Mitgliedsbeitrag ist grundsätzlich über Bankeinzug zu entrichten.

4. Die Beitrittserklärung Minderjähriger bedarf der Zustimmung des gesetzlichen Vertreters.

5. Jedes neu aufgenommene Mitglied erhält ein Exemplar der Vereinssatzung. Alle anderen Mitglieder erhalten die Vereinssatzung auf Anforderung oder entnehmen diese der Homepage des Vereins unter www.ftjahn-landsberg.de.

6. Der Verein unterscheidet:

a) Jugendmitglieder

b) Ordentliche Mitglieder (nach Vollendung des 18. Lebensjahres)

c) Ehrenmitglieder

7. Die Aufnahme in Organe des Vereins setzt Mitgliedschaft voraus.

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§ 5 Rechte und Pflichten der Mitglieder

1. Rechte der Mitglieder

a) Die Mitglieder sind berechtigt, sich in allen Abteilungen sportlich zu betätigen und im Rahmen der Vereinssatzung und den Vereinsordnungen am Vereinsleben teilzunehmen.

b) Einrichtungen, Übungsstätten und Sportgeräte können von den Mitgliedern nach Maßgabe der Belegungs-, Spiel- und Übungsplänen sowie nach Weisung des jeweilig verantwortlichen Übungsleiters benutzt werden.

c) Sofern es die Satzung nicht anders bestimmt, sollen alle Mitglieder lebhaft an der Willensbildung und den Abstimmungen im Verein teilnehmen.

2. Pflichten der Mitglieder

a) Das Vereinsinteresse zu fördern, die Ziele des Vereins zu unterstützen und alles zu unterlassen, was dem Ansehen und dem Zwecke des Vereins entgegensteht.

b) Einhaltung dieser Satzung und der Ordnungen.

c) Pünktliche Entrichtung des Mitgliedsbeitrages und ggf. der Sonderbeiträge. Auf begründeten, schriftlichen Antrag kann der Beitrag vom Vorstand ganz oder teilweise erlassen werden.

d) Den Anordnungen des Vorstandes und der von ihm bestellten Ausführungsorganen in allen Vereinsangelegenheiten, sowie den Anordnungen der Abteilungsleiter in den betroffenen Sportangelegenheiten ist Folge zu leisten.

e) Jede Änderung der für den Verein wichtigen Personal- und Banküberweisungsdaten ist unverzüglich mitzuteilen.

f) Bei Beendigung der Mitgliedschaft alle in seiner Verwahrung befindlichen, dem Verein gehörenden Gegenstände und Unterlagen an den Verein zurückzugeben.

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§ 6 Beendigung der Mitgliedschaft

1. Die Mitgliedschaft im Verein endet durch

a) Austritt

b) Tod

c) Streichung aus der Mitgliederliste

d) Ausschluss

e) Auflösung des Vereins oder einer juristischen Person.

2. Der dem Vorstand gegenüber schriftlich zu erklärende Austritt ist jederzeit zum Ende eines Geschäftsjahres möglich. Die Beendigung der Mitgliedschaft durch Austritt oder Ausschluss befreit das Mitglied nicht von noch bestehenden oder vorher eingegangener Verpflichtungen.

3. Bleibt ein Mitglied trotz einmaliger Mahnung mit seiner Beitragszahlung für ein Kalenderjahr oder mehr im Rückstand, so kann es der Vorstand aus der Mitgliederliste streichen. Das betroffene Mitglied ist von der Streichung schriftlich zu unterrichten. Der Verein bleibt aber weiterhin berechtigt, die ausstehenden Beiträge einschließlich Mahn gebühren und sonstiger Forderungen wie Rücklastschriftgebühren, Zinsen usw. unter Zuhilfenahme aller Rechtsmittel beizuholen. Voraussetzung ist jedoch, dass bei der Mahnung auf die Folgen bei Nichtbezahlung hingewiesen wurde.

4. Ein Mitglied kann, nach vorheriger Anhörung, vom Vorstand aus dem Verein ausgeschlossen werden:

  • wegen Nichterfüllung satzungsgemäßer Verpflichtungen oder Missachtung von Anordnungen der Organe des Vereins,
  • wegen eines schweren Verstoßes gegen die Interessen des Vereins oder groben unsportlichen Verhaltens
  • wegen unehrenhafter Handlungen innerhalb und außerhalb des Vereins.

Der Ausschluss ist dem betroffenen Mitglied mit Begründung und Angabe der Rechtsmittel schriftlich zuzustellen.

Die Wiederaufnahme eines ausgeschlossenen Mitgliedes ist frühestens nach Ablauf eines Jahres möglich. Über den Antrag entscheidet das Vereinsorgan, das letztlich über den Ausschluss entschieden hat.

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§ 7 Maßregelungen und Sanktionen

1. Gegen Mitglieder, die gegen die in § 5 aufgezählten Mitgliederpflichten, gegen Bestimmungen dieser Satzung oder die Vereinsordnungen verstoßen haben, kann der Vorstand nach vorheriger Anhörung des Betroffenen folgende Maßregelungen und Sanktionen verhängen:

  • eine Verwarnung,
  • einen Verweis,
  • ein zeitlich begrenztes Verbot (Höchstdauer ein Jahr) an der Teilnahme am Sportbetrieb und den Veranstaltungen des Vereins oder der Verbände welchen der Verein angehört,
  • ein Platz- und Hausverbot.

2. Verwarnung und Verweis können nach vorheriger Anhörung des Betroffenen auch von den Abteilungsleitern ausgesprochen werden. Der Vorstand ist darüber unverzüglich zu informieren.

3. Entsteht dem Verein durch das satzungswidrige Verhalten des Mitgliedes ein Schaden, so bleibt die Verpflichtung zum Ersatz des entstandenen Schadens von der Verhängung einer Maßregelung oder Sanktion unberührt.

4. Verhängte Maßregelungen oder Sanktionen sind dem betroffenen Mitglied mit Begründung und Angabe der Rechtsmittel schriftlich zuzustellen.

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§ 8 Rechtsmittel

1. Gegen einen Ausschluss sowie gegen eine Maßregelung oder Sanktion ist Einspruch zulässig. Dieser ist innerhalb von zwei Wochen – vom Zugang des Bescheides gerechnet – beim Vorstand einzulegen.

2. Über den Einspruch entscheidet der Vereinsausschuss in seiner nächsten Sitzung. Die Entscheidung des Vereinsausschusses ist vereinsintern endgültig.

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§ 9 Haftung

1. Der Verein haftet nicht für Schäden oder Verluste, die Mitglieder bei der Ausübung des Sports, bei Benutzung von Geräten, Einrichtungen und Anlagen oder bei Vereinsveranstaltungen erleiden, soweit solche Schäden oder Verluste nicht durch bestehende Versicherungen des Vereins gedeckt sind. § 276 Abs. 2 BGB ( Die Haftung wegen Vorsatz kann dem Schuldner nicht erlassen werden) bleibt unberührt.

2. Für fahrlässige oder vorsätzliche Beschädigungen von Vereinseigentum haftet das Mitglied und hat dem Verein Schadensersatz zu leisten.

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§ 10 Mitgliedsbeiträge

1. Von den Mitgliedern des Vereins werden Mitgliedsbeiträge erhoben.

2. Die Höhe des Beitrages sowie dessen Fälligkeit werden von der Mitgliederversammlung bestimmt.

3. Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht befreit.

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§ 11 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind:

  • Mitgliederversammlung
  • Vorstand
  • Vereinsausschuss
  • Ausschüsse für sonstige Vereinsaufgaben
  • Vereinsjugendversammlung

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§ 12 Mitgliederversammlung

1. Die Mitgliederversammlung ist das oberste beschließende Organ des Vereins.

2. Der Mitgliederversammlung obliegt insbesondere die

  • Bestellung und Abberufung der Vorstandschaft
  • Bestellung und Abberufung der Kassenprüfer und der Mitglieder der erweiterten Vorstandschaft
  • Aufsicht über alle anderen Organe des Vereins
  • Entgegennahme und Genehmigung der Rechenschaftsberichte
  • Entlastung anderer Vereinsorgane, insbesondere des Vorstandes
  • Beschlussfassung über Satzungsänderungen
  • Beschlussfassung über Vereinsordnungen
  • Festsetzung der Mitgliedsbeiträge unter Beachtung der Sportförderrichtlinien in der jeweils gültigen Fassung
  • Zustimmung zu bestimmten Rechtsgeschäften, wie z.B. Grundstücks- oder Kreditgeschäfte
  • Auflösung des Vereins

Im übrigen fallen der Mitgliederversammlung alle Aufgaben zu, die nicht vom Vorstand oder einem anderen Vereinsorgan zu besorgen sind.

3. Eine ordentliche Mitgliederversammlung (Jahreshauptversammlung) findet einmal im Kalenderjahr statt. Sie ist jeweils im ersten Halbjahr durchzuführen.

4. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn es

  • das Interesse des Vereins erfordert,
  • der Vorstand oder der Vereinsausschuss es beschließt,
  • von einem Fünftel der stimmberechtigten Mitglieder unter Angabe der Gründe schriftlich beim Vorstand beantragt wird.

5. a) Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt durch den Vorstand.

b) Die Einberufung ist mit Bekanntgabe von Zeit und Ort der Versammlung sowie die Mitteilung der Tagesordnung, in der die zur Abstimmung gestellten Hauptanträge ihrem Inhalt nach zu bezeichnen sind, an den Vereinsaushangtafeln und durch Anzeige im “Landsberger Tagblatt” bekannt zu machen.

c) Zwischen dem Tag der ersten Veröffentlichung der Einberufung und dem Termin der Versammlung muss eine Frist von mindestens vierzehn Tagen liegen.

d) Anträge von Mitgliedern die der Beschlussfassung durch die Mitgliederversammlung bedürfen sind mindestens sieben Tage vor Versammlungsbeginn beim Vorstand einzureichen. Dringlichkeitsanträge auf Satzungsänderung sind nicht zulässig.

6. a) Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig. Bei Beschlüssen allgemeiner Art entscheidet die einfache Mehrheit.

b) Bei Satzungsänderungen bedarf es einer Mehrheit von drei Vierteln der erschienenen stimmberechtigten Mitgliedern.

c) Eine Änderung des Vereinszwecks erfordert die Zustimmung von neun Zehnteln der stimmberechtigten Vereinsmitglieder.

7. Bei Abstimmung auf Entlastung (Abstimmung Geschäftspartei gegen Geschäftspartei) durch die Mitgliederversammlung gilt Stimmrechtsausschluss für die betroffene Geschäftspartei (z.B. Vorstand).

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§ 13 Vorstand

1. Der Vorstand arbeitet als Vorstand im Sinne § 26 BGB und besteht aus

a) als Vorstand im Sinne § 26 BGB

  • dem Vorsitzenden
  • dem stellvertretenden Vorsitzenden
  • dem/der Schatzmeister/in

b) als Gesamtvorstand

  • dem Vorstand im Sinne § 26 BGB
  • Schriftführerin/-führer
  • Vereinsjugendleiterin/-leiter
  • zwei Kassenprüfer
  • den Ressortleitern für

+ Mitgliederverwaltung

+ Öffentlichkeitsarbeit

+ Verwaltungsfragen

+ Frauensport

+ Sportplatzangelegenheiten

2. Der Vorstand ist durch die Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren zu wählen.

3. a) Die Mitglieder des Vorstandes im Sinne § 26 BGB vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Jeder von ihnen ist allein vertretungsberechtigt.

b) Im Innenverhältnis zum Verein wird der Stellvertreter oder der/die Schatzmeister/in jedoch nur bei Verhinderung des Vorsitzenden tätig.

4. Dem Vorstand obliegt die Führung des Vereins in allen erforderlichen Aufgabengebieten. Er ist für alle Aufgaben zuständig, die nicht durch die Satzung oder den Ordnungen einem anderen Vereinsorgan zugewiesen wurden.

5. Die Aufgaben der Mitglieder des Vorstandes sowie die Abgrenzung der Verantwortungsbereiche regelt die Geschäftsordnung.

6. Der Vorsitzende beruft und leitet die Sitzungen des Vorstandes. Der Vorstand tritt zusammen, wenn es das Vereinsinteresse erfordert oder zwei seiner Mitglieder es beim Vorsitzenden beantragen.

7. Der Vereinsausschuss ist über die Tätigkeit des Vorstandes anlässlich der Vereinsausschusssitzungen, die Mitgliederversammlung im Rahmen der jährlichen ordentlichen Mitgliederversammlung, zu unterrichten.

8. Der Vorstand ist befugt, an Stelle der Mitgliederversammlung oder des Vereinsausschusses dringende Anordnungen zu treffen und unaufschiebbare Geschäfte zu tätigen. Hiervon ist den zuständigen Vereinsorganen in der nächsten Sitzung Kenntnis zu geben und ggf. eine Dringlichkeitssitzung oder – Versammlung der betroffenen Vereinsorgane zur Unterrichtung einzuberufen.

9. Der Vorstand kann an allen Sitzungen und Versammlungen der Organe und Abteilungen beratend teilnehmen und hat jederzeit freien Zutritt zu allen sportlichen und kulturellen Veranstaltungen des Vereins.

10. Bei Ausscheiden eines Mitgliedes des Vorstandes ist der Vereinsausschuss berechtigt, ein neues Mitglied kommissarisch bis zur nächsten Wahl zu berufen.

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§ 14 Vereinsausschuß

1. Der Vereinsausschuss besteht aus

a) dem Gesamtvorstand

b) allen Abteilungsleitern

2. a) Die Aufgaben des Vereinsausschusses liegen in der ständigen Mitwirkung bei der Führung der Geschäfte durch den Vorstand. Dies sind insbesondere:

  • Beschlussfassung über den jeweiligen Vereinshaushalt
  • Überwachung der Vereinsrichtlinien und Ordnungen
  • Vertretung der Interessen der Abteilungen
  • endgültige Entscheidung über vereinsinterne Widerspruchsverfahren
  • Beschlussfassung über die Gründung oder Auflösung von Abteilungen

b) Der Vereinsausschuss ist in allen Vereinsbelangen beschlussfähiges Organ, soweit die Beschlussfassung nach den Bestimmungen dieser Satzung nicht anderen Organen übertragen ist.

3. a) Der Vereinsausschuss tritt mindestens zweimal im Jahr zusammen oder wenn ein Drittel seiner Mitglieder dies beantragen.

b) Die Einberufung hat unter Bekanntgabe von Ort und Zeit sowie der Tagesordnung schriftlich mit einer Frist von mindestens zwei Wochen zwischen dem Tag der Einladung und dem Termin der Versammlung zu erfolgen.

4. Mitglieder des Vereinsausschusses können zu Vorstandssitzungen geladen werden. Ein Stimmrecht steht ihnen dort nicht zu.

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§ 15 Ausschüsse für sonstige Vereinsaufgaben

1. Der Vorstand wird ermächtigt, zur Erledigung bestimmter Vereinsaufgaben Ausschüsse zu bilden.

2. Der zugewiesene Aufgabenbereich muss für jeden Ausschuss abgegrenzt und schriftlich verfügt sein.

3. Die so eingerichteten Ausschüsse sind an die Weisung des Vorstandes gebunden.

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§ 16 Mitarbeiterkreis

1. Zum Mitarbeiterkreis gehören

  • die Mitglieder des Gesamtvorstandes
  • die Abteilungsleiter
  • die Übungsleiter
  • die Betreuer
  • Vertreter des Vereins in Fachgremien des Sports

2. Der Mitarbeiterkreis tritt einmal im Jahr zusammen. Er wird vom Vorstand einberufen und geleitet.

3. Der Mitarbeiterkreis soll gewährleisten, dass alle im Verein tätigen Mitarbeiter über alle Geschehnisse im Verein informiert werden.

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§ 17 Abteilungen

1. a) Für die im Verein betriebenen Sportarten bestehen Abteilungen oder werden im Bedarfsfall durch Beschluss des Vereinsausschusses gegründet. Die Mitgliederversammlung ist hierüber anlässlich der Jahreshauptversammlung zu informieren.

b) Löst sich eine Abteilung auf oder gründet eine Abteilung einen neuen, eigenen Verein, so verbleibt sämtliches Abteilungsvermögen beim Gesamtverein.

2. Den Abteilungen steht nach Maßgabe der Beschlüsse der Vereinsorgane das Recht zu, in ihren eigenen sportlichen Bereichen tätig zu sein. Dabei können die Abteilungen nur im Namen des Gesamtvereins nach außen auftreten.

3. Alle Mitglieder einer Abteilung bilden die Abteilungsversammlung. Die Abteilungsversammlung wählt die Abteilungsleitung. Die Wahl der Abteilungsleitung bedarf der Bestätigung durch den Vereinsausschuss.

4. Die zu wählende Abteilungsleitung besteht aus:

  • Abteilungsleiter
  • stellvertretenden Abteilungsleiter
  • Abteilungskassier
  • Abteilungsjugendleiter
  • Abteilungsschriftführer

Die Abteilungsleitung wird ermächtigt, weitere Mitarbeiter, denen besondere Aufgaben übertragen werden sollen, zu bestellen.

5. a) Eine Abteilungsversammlung findet mindestens einmal innerhalb der ersten sechs Monate eines Kalenderjahres statt.

b) Die Abteilungsversammlung mit Wahl der Abteilungsleitung findet alle zwei Jahre statt und ist vor der Mitgliederversammlung des Hauptvereins mit Wahl der Vorstandschaft durchzuführen.

c) Die Abteilungsversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.

d) Über den Ablauf und die Beschlüsse der Abteilungsversammlung ist ein Protokoll zu führen, das dem Vorstand unaufgefordert binnen zwei Wochen in Abschrift zu auszuhändigen ist.

6. a) Die Abteilungsleitung führt im Innenverhältnis die laufenden Geschäfte der Abteilung selbständig. Die Geschäfts- und Kassenführung der Abteilung sind gleich den Bestimmungen der Satzung sowie der Geschäfts- und Finanzordnung für den Verein durchzuführen.

Die Abteilungsleitung ist gegenüber den Vereinsorganen (§ 11, Nr. 1 – 3 ) verantwortlich und auf Verlangen jederzeit zur Berichterstattung verpflichtet.

b) Die Abteilungen sind im Bedarfsfall berechtigt, zusätzlich zum Vereinsbeitrag von ihren Mitgliedern einen Abteilungsbeitrag zu erheben. Die Festsetzung eines Abteilungsbeitrages bedarf der vorherigen Zustimmung durch den Vereinsausschuss. Die sich aus der Erhebung von Sonderbeiträgen für die jeweilige Abteilung ergebende zusätzliche Kassenführung kann jederzeit von dem/der Schatzmeister/in des Vereins geprüft werden.

c) Die Abteilungen finanzieren sich selbst durch folgende Einnahmen:

  • Beitragsrückfluss des Hauptvereins
  • Einnahmen aus Spielen und Veranstaltungen
  • Start- und Meldegebühren
  • Spenden und Zuschüsse
  • Werbung
  • Abteilungsbeiträgen

d) Die Abteilungsleitung ist ermächtigt, Ausgaben in Höhe des Guthabens ihres Abteilungskontos beschließen zu dürfen, sofern keine sonstigen Verbindlichkeiten bestehen.

e) Die Abteilung darf kein eigenes Vermögen bilden, Kreditaufnahme ist untersagt.

7. Die Mitgliedschaft in einer Abteilung setzt die Mitgliedschaft im Verein der Freien Turnerschaft Jahn Landsberg e.V. voraus.

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§ 18 Jugendversammlung

1. Die Vereinsjugendversammlung ist das oberste Organ der Vereinsjugend.

2. Die Vereinsjugend führt und verwaltet sich gemäß der Vereinsjugendordnung.

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§ 19 Kassenprüfung

1. Die Kasse des Vereins sowie die Kassen der Abteilungen werden auf der Grundlage der Finanzordnung für den Verein für das abgelaufene Geschäftsjahr durch zwei von der Mitgliederversammlung gewählten Kassenprüfer geprüft. Bei Verdacht auf Unstimmigkeiten können auch zusätzliche Kassenprüfungen vorgenommen werden.

2. a) Die Kassenprüfung muss vor der ordentlichen Mitgliederversammlung des Gesamtvereins abgeschlossen sein.

b) Die Kassenprüfer erstatten der Mitgliederversammlung über das Ergebnis der Überprüfung schriftlich Bericht und beantragen bei ordnungsgemäßer Führung der Kassengeschäfte die Entlastung des Vorstandes.

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§ 20 Ordnungen

1. Zur Durchführung der Satzung gibt sich der Verein Ordnungen, die entsprechend dem zu ordnenden Geschäftsbereich zu benennen sind. Dies sind im wesentlichen:

  • Geschäftsordnung
  • Finanzordnung
  • Ehrenordnung
  • Jugendordnung

2. Die Ordnungen werden vom Vereinsausschuss mit einer Zweidrittelmehrheit beschlossen. Der Beschluss bedarf der Bestätigung durch die Mitgliederversammlung.

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§ 21 Wahlen und Amtsdauer

1. Die Mitglieder des Vorstandes im Sinne § 26 BGB, des Gesamtvorstandes, der Abteilungsleitungen sowie die Kassenprüfer werden auf die Dauer von zwei Jahren gewählt. Wiederwahl ist zulässig.

2. Verschiedene Ämter in den Vereinsorganen “geschäftsführender Vorstand” und “Vereinsausschuss” können nicht in einer Person vereinigt werden.

3. Die Wahlen werden nach der Geschäfts- und Wahlordnung für den Verein durchgeführt.

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§ 22 Stimmrecht und Wählbarkeit

1. a) Stimmberechtigt sind alle Vereinsmitglieder, die am Tage der Versammlung das 18. Lebensjahr vollendet haben. Jüngere Vereinsmitglieder können an den Versammlungen des Vereins teilnehmen.

b) Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden.

2. a) Wählbar sind, außer zum Vorsitzenden, alle volljährigen Vereinsmitglieder.

b) Das passive Wahlrecht für den Vorsitzenden beträgt 25 Jahre. Er sollte vor Amtsantritt möglichst schon ein Funktionärsamt ausgeübt haben.

3. Wählbar sind auch abwesende Mitglieder, wenn eine schriftliche Erklärung über die Annahme der Wahl vorliegt.

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§ 23 Abstimmungen

1. Vereinsorgane entscheiden bei Beschlüssen und Wahlen, soweit die Satzung nichts anderes bestimmt, im allgemeinen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Stimmenthaltungen bleiben außer Betracht

2. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.

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§ 24 Versammlungsprotokolle

1. Über alle Versammlungen und Beschlüsse der Vereinsorgane sind Protokolle zu führen. Die Protokolle sind vom jeweiligen Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen.

2. a) Alle ordentlichen Mitglieder des jeweiligen Vereinsorgans erhalten, außer bei Mitgliederversammlungen, eine Protokollabschrift.

b) Dem Vorstand sind Abschriften der Protokolle aller Mitgliederversammlungen des Vereins (Gesamtverein und Abteilungen) auszuhändigen. Die Zustellung der Protokolle hat innerhalb von zwei Wochen nach der Versammlung zu erfolgen.

c) Das jeweils zutreffende Protokoll ist in der darauffolgenden Versammlung zu verlesen und über dessen Zustimmung abstimmen zu lassen.

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§ 25 Auflösung des Vereins

1. Die Auflösung des Vereins kann nur in einer eigens zu diesem Zweck einberufenen außerordentlichen Mitgliederversammlung beschlossen werden, bei der mindestens vier Fünftel der satzungsgemäß stimmberechtigten Vereinsmitglieder vertreten sind.

2. a) Sind die Vereinsmitglieder nicht in der erforderlichen Anzahl anwesend, ist innerhalb von 14 Tagen eine weitere Mitgliederversammlung einzuberufen, die dann unabhängig von der Zahl der anwesenden stimmberechtigten Vereinsmitglieder beschlussfähig ist. Darauf ist bei der Einberufung besonders hinzuweisen.

b) Zur Beschlussfassung ist eine Dreiviertelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen notwendig.

3. a) In der gleichen Mitgliederversammlung haben die Vereinsmitglieder die Liquidatoren zu bestellen, die dann die laufenden Geschäfte abwickeln und das vorhandene Vereinsinventar in Geld umzusetzen haben.

b) Für die Verbindlichkeiten des Vereins haftet den Gläubigern nur das Vereinsvermögen.

c) Vereinsmitglieder haben keine Rechte am Vereinsvermögen.

d) Im übrigen bestimmen sich die Rechte und Pflichten der Liquidatoren nach den Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuches.

4. Beschlüsse über die Auflösung des Vereins sind dem zuständigen Finanzamt sowie dem Bayerischen Landes-Sportverband e.V. anzuzeigen.

5. Das nach Auflösung des Vereins verbleibende Vermögen fällt an die Stadt Landsberg am Lech, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.

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§ 26 Salvatorische Klausel

1. Ist oder wird eine in dieser Satzung enthaltene Bestimmung unwirksam, so bleibt der übrige Teil der Satzung hiervon unberührt.

2. Die unwirksame Bestimmung ist durch eine solche zu ersetzen, die dem Sinn und Zweck des Vereins und den von ihm verfolgten Zielen möglichst nahe kommt.

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§ 27 Inkrafttreten

1. Die Satzung ist am 22. März 2002 durch die Mitgliederversammlung beschlossen worden.

2. Die Satzung tritt mit dem Eintrag in das Vereinsregister vom 16. Mai 2002 in Kraft.

3. Gleichzeitig treten alle früheren Satzungen außer Kraft.

Alfred Gebuhr, Vorsitzender

Edmund Schnappinger, Stellvertretender Vorsitzender

Georg Chudziak, Schatzmeister

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§

Unser neues "Jahnstüberl"

Vielen Dank an die Förderer der

FT Jahn Landsberg